Fitmacherclub  E-Mail



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Fitmacherclub Klarenthal


Ganztagsbetreuung der Geschwister-Scholl-Schule
Wiesbaden-Klarenthal

Leitungsbüro:
Graf-von-Galen-Str. 3
65197 Wiesbaden
Tel.: 0611-98879127
Mobil: 0179-6165927 (Büro Fmc)
Tel.: 0611-72437920 (Geschäftsstelle)



















Fitmacherclub Klarenthal


1. Entwicklung in Klarenthal

Das Volksbildungswerk Klarenthal e.V. bietet seit 1970 Bildungsangebote für Kinder und Erwachsene des Stadtteils an. Schon 1970 ging es dabei um die besondere Förderung von Schulkindern der neu eröffneten Grundschule. Seit 2008 wurden 15 Grundschüler nach ihrer Schulzeit betreut, mit einem Mittagessen versorgt und pädagogisch gefördert. Der damals noch Fitmachertisch war eine pragmatische Antwort, aus dem Stadtteil heraus, auf eine zunehmende spürbare Armut und Bildungsbenachteiligung. Ab 2011 wurden 50 Grundschüler vor allem aus bildungsbenachteiligten Haushalten betreut. Erstmalig wurden eigene Gruppenräume an der Geschwister-Scholl-Schule gefunden. Der Fitmacherclub Klarenthal war der Start zu einer deutlich ausgeweiteten Betreuung und Förderung der Kinder an der Grundschule. Im Herbst 2012 wurde der Startschuss zu einer Betreuung von ca. 110 - 120 Kindern gegeben. Auf der Grundlage politisch weitreichender Entscheidungen wurde in enger Abstimmung mit allen Beteiligten ein neues Betreuungskonzept geschaffen (Pilotprojekt Klarenthal). Drei Klarenthaler Horte wurden zum 31.12.2012 aufgelöst und die Betreuung an die Grundschule verlagert. Das Volksbildungswerk war als Träger bereit, innerhalb kurzer Zeit ein tragfähiges Konzept zu organisieren und umzusetzen. Der neue Fitmacherclub Klarenthal ist ein wichtiger Schritt zum Angebot einer Ganztags-Grundschule in Klarenthal. Eine weitere Erhöhung der Ganztagsbetreuungsplätze in Klarenthal ist auch auf dem Hintergrund der höheren Bedarfslage absehbar.


2. Organisationsgefüge

2.1.
Der Fitmacherclub Klarenthal ist in Trägerschaft des Volksbildungswerks Klarenthal e.V..
2.2.
Die Gesamtverantwortung tragen der Geschäftsführer und der Vorstand des Volksbildungswerks.
2.3.
Teamleitung, die Begleitung von externen pädagogischen Kräften (AGs) und ehrenamtlichen Menschen, sowie die Verantwortung für die Umsetzung des sozialpädagogischen Konzeptes liegen bei Bettina Petri (Diplom Sozialpädagogin) und Sabine Betz (Diplom Sozialarbeiterin).
2.4.
Das Leitungsteam arbeitet eng mit der Geschäftsstelle des Volksbildungswerks zusammen. Eine Verwaltungskraft unterstützt bei An- und Abmeldungen, Gebühren und Zuschusswesen.
2.5.
Eine Weiterentwicklung, Gestaltung und praktische Umsetzung der pädagogischen Arbeit erfolgt durch das gesamte Team.
2.6.
Vereinbart ist eine gemeinsame Fortentwicklung in regelmäßiger Abstimmung von Schule, Elternbeirat, Föderverein, Schulamt und Betreuender Grundschule (Amt für Soziale Arbeit).


3. Öffnungszeiten

Montag - Freitag
11.30 Uhr -- 16.15 Uhr Ganztagsbetreuung (inklusive Mittagessen, Hausaufgabenzeit und AG?s).
16.15 Uhr -- 17.15 Uhr Spätbetreuung (optional nach Voranmeldung, außer freitags)

An unterrichtsfreien Tagen (beweglichen Ferientagen) findet die Betreuung ganztägig von 8.00 - 16.15 Uhr statt. Eine Ausnahme ist der Rosenmontag, Betriebsausflug sowie an 2 pädagogischen Tagen. Hier ist die Einrichtung geschlossen.
An neun Schulferienwochen findet eine thematische Ferienbetreuung in Kooperation mit anderen Akteuren statt. Die Schließungszeit in den Sommerferien findet immer in den letzten drei Wochen der Sommerferien statt. An unserem Ferienprogramm können sich alle Kinder der Geschwister-Scholl-Schule beteiligen.


4. Personaleinsatz

Das Betreuungsteam ist multiprofessionell zusammengesetzt aus aktuell (2015) 13 Personen (2 Dipl. Sozialpädagogen, 1 Dipl. Sozialarbeiterin, 1 Lehrerin, 4 Erzieher, 1 Kinderpflegerin, 1 Auszubildende zur Erzieherin, 1 Studentin des Sozialwesens an der Rhein-Main Hochschule Wiesbaden, 2 pädagogisch geschulte Grunschulbetreuerinnen und 3 hauswirtschaftliche Kräfte. Das Team wird zeitweilig ergänzt durch den Einsatz von Praktikanten. Unsere Betreuer nehmen im Schulalltag der Kinder eine wichtige Stellung ein und sind als ganztägig präsente Ansprechpartner auch ein wichtiges Bindeglied zwischen Kind, Lehrer und Elternhaus. Ehrenamtliche Menschen bieten eine wichtige Ergänzung des pädagogischen Fachpersonals. Sie werden zu verlässlichen Ansprechpartnern der Kinder in eng umschriebenen Aufgabenbereichen (Leseförderung, Intensivierung der Hausaufgabenbetreuung, musikalische Förderung u.ä.). Der intergenerative Austausch fördert die Entwicklung der Kinder. Am Nachmittag tragen die Leitungen der AG?s (2015 ca. 25 AGs wöchentlich) zu einer zusätzlichen Begleitung und Förderung der Kinder bei. Seitens der Geschäftsstelle gibt es eine verlässliche Ansprechpartnerin für Mitarbeitende, Ämter und Eltern, da der Anteil der bezuschussten Kinder in Wiesbaden-Klarenthal außerordentlich hoch ist (ca. 80%). Ebenfalls wird viel Zeit beim Erklären und Übersetzen der Anträge erforderlich (ca. 90 % Kinder mit Migrationshintergrund).


5. Räumlichkeiten

Im Schulpavillon D der Geschwister-Scholl-Schule befinden sich 4 große Gruppenräume. Zusätzlich werden ein PC-Raum, Werkraum, die Aula, sowie weitere Klassenräume genutzt. Die Räume des Fitmacherclubs haben direkten Zugang zum hinteren Schulhofbereich. Dort befindet sich ein Lagercontainer für pädagogisches Spielmaterial insbesondere für den großzügigen Außen-Spielbereich. In den ca. 65 qm großen Gruppenräumen befinden sich thematische Funktionsbereiche, wie eine Bauecke, eine Bibliothek mit Lesebereich, Werk- und Ruhebereiche. Ebenso ist für die Mitarbeiter ein PC mit Vernetzung zur Geschäftsstelle und kleiner Besprechungsmöglichkeit integriert. Regelmäßige Mitarbeitergespräche, Fortbildungen, angekündigte Elterngespräche und --beratungen finden im Leitungsbüro des Fitmacherclubs außerhalb der Grundschule in benachbarten Räumen des Volksbildungswerks, Graf-von-Galen-Straße 3, statt. Verwaltungsräume, Besprechungsmöglichkeiten, eine Küche für zusätzliche Koch- und Backangebote, eine Kreativwerkstatt, ein Bistroraum für regelmäßige Elterncafés, sowie ein abgegrenzter Platanenhof für Familiennachmittage und Naturangebote ergänzen sich und bilden eine wesentliche logistische Stütze des Fitmacherclubs. Zudem werden über eine starke Vernetzung im Stadtteil weitere Räume genutzt: Sporthalle, Stadtteilzentrum, Stadtteilbibliothek, Kulturräume in Altenwohnanlagen, Naturräume. Das tägliche Mittagessen findet in einer zentralen Schulmensa statt, in Begleitung der Bezugserzieher. Weiter wird die Mensa von der Bereuenden Grundschule (Amt für Soziales) sowie der Geschwister Scholl Schule selbst an drei Tage der Woche mitgenutzt.


6. Finanzierung

Das Ganztagsbetreuungsangebot in Wiesbaden-Klarenthal wird aus Mitteln des Schulamts der Landeshauptstadt Wiesbaden gefördert. Die Elternbeiträge betragen monatlich 160,- €. Für die Verpflegung der Kinder fallen zusätzlich monatlich 72,50 € an. Die Kostenbeteiligung der Eltern ist einkommensabhängig. Beim Amt für Soziale Arbeit und Schulamt ist durch die Eltern eine Bezuschussung zu beantragen und regelmäßig zu verlängern. Die Verwaltung des Fitmacherclubs überprüft und begleitet dies. Durch die Einbindung des Fitmacherclubs in die weiteren Angebote des Volksbildungswerks und des Stadtteils sind zahlreiche personelle und finanzielle Synergieeffekte möglich. Die Ausgaben setzen sich u.a. aus Personalkosten für die Mitarbeitenden, Kosten für Verpflegung, pädagogisches Material und Programmkosten zusammen. Der Geschäftsbericht des Volksbildungswerks wird auf der Homepage des Volksbildungswerks veröffentlicht und gibt nähere Auskünfte.


7. Leitziele und sozialpädagogische Maßnahmen

Unser Ganztagskonzept bietet den Schülerinnen und Schülern gleichermaßen Lernumgebung und sozialen Entfaltungsraum. Die Begleitung der Kinder bei der Entwicklung ihrer Persönlichkeit sowohl auf intellektueller als auch auf emotionaler, sozialer und seelischer Ebene steht im Mittelpunkt. Unsere Aufgabe ist es, das Kind auf dem Weg in die Selbstständigkeit zu begleiten. Wir arbeiten hierbei nach dem situativen Ansatz. Dies bedeutet, dass Kinder ihre Freizeit unter pädagogischer Begleitung eigenverantwortlich und selbständig gestalten. Das Ziel ist die Selbstorganisation der Kinder in allen Bereichen.

Leitziele:

- Förderung einer altersgemäßen Entwicklung der Kinder
- Förderung sozialer Kontakte und sozialer Kompetenzen
- eigenverantwortliche und organisierte Freizeitgestaltung
- Integration von Kindern mit Migrationshintergrund
- Unterstützung von Kindern, die Schwierigkeiten haben, im sozialen Umfeld und/oder im Klassenverband ihren Platz zu finden
- Erziehung zu Selbstwertgefühl, Hilfsbereitschaft, Teamfähigkeit und Verantwortung
- intergenerative Arbeit
- stadtteilorientierte Arbeit mit Kindern (Identifizierung der Kinder mit ihrem Stadtteil)
- Spaß und Ausgleich zum schulischen Alltag nach den Bedürfnissen der Kinder, sozialpädagogische Maßnahmen. u.a.:
- Schaffung einer freundlichen, anregenden Atmosphäre
- individuelle Zuwendung
- vielfältige AG-Angebote
- Gespräche zur Erlebnis- und Konfliktbewältigung
- Hilfe beim Erlernen wichtiger Regeln, die für ein Zusammenleben unerlässlich sind
- Unterstützung bei persönlichen und schulischen Problemen
- Hausaufgabenbetreuung
- Aufgreifen von Interessen und Bedürfnissen der Kinder
- Gruppenerlebnisse
- Entspannungsangebote
- Sport, Spiel und Bewegung im Freien - Angebote zur Förderung einer gesunden Ernährung
- unterstützte Naturerfahrung
- Förderung von kreativen Fähigkeiten (Medien, Theater, Rollenspiel, Kunst, Textiles Gestalten)
- Projekte in den Ferien
- Fortbildungsangebote für die MitarbeiterInnen
- Elterngespräche, Familiennachmittage und Aktionen, Auftrittsmöglichkeiten
- Gemeinschaftserlebnisse im Stadtteil, Öffentlichkeitsarbeit
- Teamgespräche, Austausch mit dem Lehrerkollegium, Ämtern, weiteren Betreuungsanbietern

8. Betreuungsalltag
8.1.
Frühbetreuung Eine Frühbetreuung findet momentan nicht statt. Bei ausreichendem Interesse der Eltern werden die Kinder schon vor Schulbeginn ab 07.00 Uhr in einem Gruppenraum empfangen. Sie werden von einer Mitarbeiterin betreut und erhalten die Möglichkeit eines kleinen gesunden Frühstücks einzunehmen. Ab 7.45 Uhr vor Beginn des Unterrichts sind die Klassenräume geöffnet und die Aufsichtspflicht durch die Schule beginnt. Achtung: 2015 kann kein ausreichendes Interesse der Eltern festgestellt werden - eine Frühbetreuung entfällt aktuell.
8.2. Kurzteam
Um 11.00 Uhr beginnt die Betreuung mit einer kurzen Mitarbeiterbesprechung. Tagesabläufe werden durchgesprochen, Auffälligkeiten und offene Fragen gesammelt, aktuelle Informationen weitergegeben, notwendige Umplanungen vorgenommen.
8.3. Ankommen der Kinder
Die pädagogischen Mitarbeiter erwarten ab 11.30 Uhr ihre Kinder aus dem Unterricht. Da die Zeit des Ankommens klassenbezogen schwankt, gibt es keinen starren Programmablauf. Die Kinder werden von ihrem pädagogischen Bezugserzieher empfangen. Im Anschluss findet ein gemeinsames Mittagessen statt, dieses steht für ein wichtig gemeinsames Erlebnis.
8.4. Hausaufgabenbetreuung
Während der Hausaufgabenbetreuung von 13:30 - 14:30 Uhr wird auf Ruhe geachtet. Jedes Kind verfügt über einen eigenen Tisch, ausreichend Zeit (max. 1 Stunde 15 Minuten) und wird vom Bezugserziehern, ggfs. einer weiteren Fachkraft und zusätzlichen ehrenamtlichen Kräften begleitet. Sie können konzentriert und ohne Ablenkung selbstständig arbeiten. Für die Kinder die erst nach der sechsten Stunde in der Betreuung erscheinen, gibt es unsere Späthausaufgabengruppe von 14:30 - 15:30 Uhr. Freitags findet im Fitmacherclub keine Hausaufgabenbetreuung statt. Die Hausaufgabenbetreuung ist wichtiges Thema der Zusammenarbeit mit Eltern und Lehrer (Rückmeldebögen). Seit Oktober 2013 findet ein ergänzendes Nachhilfeangebot in Kooperation mit Lernplanet Wiesbaden statt. Detaillierte Informationen erhalten die Erziehungsberechtigten vom Leitungsteam.
8.5. Snackpause
Die Snackpause findet nach der Hausaufgabenbetreuung statt. In dieser Zeit ist den Erziehern wichtig, dass ein ergänzendes gesundes Essensangebot stattfindet. 8.6. Gruppentag Findet im immer freitags statt. Hier ist ein Rahmen gegeben, von Alltag, dem anstehenden Wochenende oder Erlebnissen zu berichten aber auch eine Förderung Gruppenbindung der Kinder entsteht zu lassen. Weiter wird in dieser Zeit über AG?s die an diesem Tag anstehen gesprochen.
8.7. Freies Spiel
Nach der Snackpause besteht die Möglichkeit die gewählte AG zu besuchen oder das freie Spiel in der Regel draußen, damit alle Kinder regelmäßig die Natur und die Jahreszeiten als positiv erleben. Die Eltern und die Mitarbeitenden achten daher auf täglich verfügbare, wetterangepasste Kleidung. Es stehen Spielgeräte für den Außenbereich zur Verfügung. Naturerfahrungen sind ein Schwerpunkt in der pädagogischen Arbeit des Fitmacherclubs. Die Kinder entscheiden bedürfnisorientiert und selbstständig zwischen den in unterschiedlichen Räumen stattfindenden Angeboten. Jahreszeitliches Basteln, Bewegungsangebote, gemeinsames Lesen u.a. gehören neben dem Spielen draußen zu der Auswahlmöglichkeit. Durch das räumlich und personell geschaffene Angebot bleibt Raum für individuelle Zuwendung, Einzelgespräche und Rückzugsräume für Ruhe und Entspannung. Eine freundliche Atmosphäre, in der sich die Kinder wohl fühlen und die Annahme jedes einzelnen Kindes durch die BetreuerInnen und durch die Mitschüler bewirkt ein günstiges soziales Klima. Das soziale Lernen (Erziehung zu Rücksichtnahme, Toleranz, Hilfsbereitschaft und Zusammenarbeit) bildet einen weiteren Schwerpunkt des täglichen Zusammenlebens.
8.7 AG?s
Am Nachmittag finden thematische Arbeitsgemeinschaften statt, die Aktion, Erleben, Gemeinschaft und Lernen verbinden. Die AG?s werden pro Schulhalbjahr verbindlich von den Kindern gewählt. Die AG-Leitungen kennen ihre Teilnehmenden, da die Gruppen im Vorfeld gebildet werden. Tagesbezogen haben Kinder im Ausnahmefall die Möglichkeit, sich auch gegen eine AG-Teilnahme zu entscheiden. Die AG?s finden häufig außerhalb der Grundschule statt, so dass neue Orte und Menschen des Stadtteils kennen- und schätzen gelernt werden. Raus aus der Schule -- rein in den Stadtteil, bildet ein wichtiges Leitmotto der AG?s. Die Arbeitsgemeinschaften am Nachmittag sind zusätzliche Angebote des Fitmacherclubs, die das Kernangebot ergänzen und zu einer zusätzlichen Förderung der kindlichen Interessen führen. Angebote am Nachmittag in der Übersicht: - Trommeln und Singen
- Theater-AG
Sportangebote:
- Teakwando I und II - internationale Tänze - Streetdance I und II - Ballett
- Englisch für Klasse 2 und 3 - Experimentier-Werkstatt
- Töpfern
- Homepage
- Snackwerkstatt
- Hexenküche - gesunde Küche
- Nähen
- Kunstwerker - Kreativwerkstatt
- Mädchentag, Kindertag (STZ)
- Bücherwald, Bilderbuchkino (Bibliothek) Diese Angebote werden von externen Honorarkräften, vom Betreuungsteam, von ehemaligem Lehrerkollegium angeboten. Neben unseren AG-Angeboten ermöglicht die Kooperation mit vielfältigen Partnern den Betreuungskindern die Teilnahme an weiteren außerschulischen Angeboten: Mädchennachmittag und Kindertag im Stadtteilzentrum Klarenthal, Bücherwald und Bilderbuchkino in der Stadtteilbibliothek, intergenerativer Nachmittag in der Altenwohnanlage, Kinderkochen in der Sophie-und-Hans-Scholl-Schule....
8.8. Abholzeiten Die Kinder werden zwischen 16:15 bis spätestens 17:15 Uhr betreut, außer freitags da geht die Betreuung nur bis 16:15 Uhr. Unser Ziel ist es, dass die abholenden Eltern eine angenehme Abholatmosphäre erleben. Ein Gesprächspartner des pädagogischen Teams steht für ein kurzes Gespräch zur Verfügung. Weiterführende Gespräche werden vereinbart.


9. Freizeit und Ferienangebote

In den Schulferien bieten wir unterschiedliche Projekte, ein umfangreiches Ferienprogramm und Ausflüge an. Diese führen uns u.a. sowohl ins Theater, in den Wald, in den Zoo oder an den Bach. Im Vordergrund steht bei diesen Aktionen das Gemeinschafts- und Naturerlebnis. Die Ferienbetreuung ist 9 Wochen, in der Zeit von 08.00 -16.15 Uhr, geöffnet. Eine Schließungszeit gibt es nur innerhalb der letzten 3 Wochen der Sommerferien. Das Ferienprogramm steht allen Kindern der Grundschule offen. Die enge Kooperation, u.a. mit dem Stadtteilzentrum und der Abteilung "Schöne Ferien" des Amtes für Soziale Arbeit ermöglicht abwechslungsreiche und gleichzeitig organisatorisch effiziente Abläufe.


10. Weiterführende Bildungsangebote

Kinder des Fitmacherclubs erhalten 50 % Rabatt auf alle selbst genutzten Kurse des Volksbildungswerks (z.B. Schwimmen oder Sportangebote). Angeboten wird auch das Elternbildungsangebot FuN (Familie und Nachbarschaft), bei dem ebenso Verbindungen zur pädagogischen Arbeit des Fitmacherclubs bestehen. Das Volksbildungswerk legt großen Wert auf die Durchlässigkeit seiner Angebotsbereiche, d.h. das sich seine Seniorenkulturarbeit, die Concierge-Arbeit in der Hermann-Brill-Straße, das Angebot von Stadtteil-Festen, sowie das traditionelle Kursgeschehen mit der Bildungsarbeit für Kinder (u.a. im Fitmacherclub) gegenseitig ergänzen.


11. Elternarbeit

Eine vertrauensvolle und aktive Zusammenarbeit mit den Eltern ist Grundlage eines erfolgreichen Betreuungskonzeptes. Täglich ist das Betreuungskonzept für Rückfragen und Informationen erreichbar.
Eltern erhalten während der Sprechzeiten im Stadtteilbistro (Montag und Freitag von 9:00-11:00 Uhr) die Möglichkeit, mit den Leitungsmitarbeiterinnen Kontakt sehr kurzzeitig aufzunehmen. Familiennachmittage, Kinderbasare, die Beteiligung am Schulfest, an den Kulturtagen Klarenthal, sowie am Familientag der Fasanerie ermöglichen eine Darstellung aktueller Arbeitsergebnisse des Fitmacherclubs und ein ungezwungenes Kennenlernen der Eltern untereinander. Die Erziehungsberechtigten werden mindestens einmal jährlich zu einem Elternabend eingeladen. Ein Elternabend wird zudem durchgeführt, wenn dies ein Viertel der Erziehungsberechtigten beantragen. Die Einberufung erfolgt schriftlich mindestens 14 Tage vor der Versammlung. Die Elternversammlung wählt aus der Mitte den Elternbeirat für die Dauer eines Jahres. Je angefangene 25 Kinder soll ein Erziehungsberechtigter in den Beirat gewählt werden. Jeder wahlberechtigte Erziehungsberechtigte kann Wahlvorschläge unterbreiten. Abwesende Teilnehmer sind nur wählbar, wenn sie zuvor die Annahme der Wahl schriftlich erklärt haben. Eine Widerwahl ist zulässig. Der Elternbeirat wählt in seiner ersten Sitzung einen Vorsitzenden, der zu den kommenden Sitzungen schriftlich einlädt, diese vorbereitet (Tagesordnung) und leitet. Der Elternbeirat soll das Interesse der Erziehungsberechtigten für den Fitmacherclub beleben und die Zusammenarbeit zwischen Erziehungsberechtigten, den pädagogischen Mitarbeitenden und der Schule fördern. Er kann in allen Angelegenheiten, die die Arbeit der Kinderbetreuung betreffen, Anregungen geben. Er wird bei Grundfragen der pädagogischen Arbeit, einer möglichen Erweiterung oder Reduzierung, der Festlegung der Öffnungszeiten und besonderen Inventarmaßnahmen beteiligt. Er unterstützt die Einrichtungsleitung bei der Vorbereitung der Elternversammlung und bei der Organisation und Durchführung von Familiennachmittagen und Kinderaktionen im Stadtteil.


12. Weiterbildung der Mitarbeiter

In den wöchentlichen Teamsitzungen wird die pädagogische Arbeit reflektiert. Gespräche über aktuelle Probleme, ein abgestimmtes Miteinander im Team und die Auseinandersetzung für situative Lösungsansätze haben ebenso ihren Platz, wie organisatorische und pädagogische Zielsetzungen. Die kontinuierliche Weiterbildung der Mitarbeiter sichert die Qualität unserer Arbeit. Besondere Weiterbildungen werden auch mit Blick auf (potentielle) ehrenamtliche Mitarbeitende öffentlich ausgeschrieben, seit 2013 z.B. Lesetraining und Begleitung Ehrenamtlicher im Schulbereich. Weiter wurde 2013 von Seiten des Schulamtes ein Coachingprozess des Teams bezuschusst.


13. Ausblick

Das hier vorgestellte Betreuungskonzept hat bislang dem Fitmacherclub Klarenthal ein unverwechselbares
Profil geben. 2015 wird weiter an der möglichst individuellen Förderung der Schüler gearbeitet werden. Die während der Pilotphase erarbeitete enge Kooperation von Schule, Schulamt, Amt für Soziale Arbeit, Fitmacherclub und weiteren Partnern bildet die Basis. Die hohe Akzeptanz und die stets wachsende Nachfrage sind Indikatoren der wertvollen Betreuungsarbeit. Eine Evaluation ist Bestandteil des Betreuungskonzeptes. Die Ergebnisse fließen in das Monitoring des Volksbildungswerks ein und werden mit großer Transparenz nach außen dargestellt. Fehler der Pilotphase werden in enger Kooperation besprochen und im Sinne der Kinder und Eltern korrigiert. Die Beteiligung der Eltern sichert eine Berücksichtigung kritischer, konstruktiver Elternbeiträge. Die Vielfalt des Stadtteils wird beteiligt, ohne die Interessen des einzelnen Kindes aus den Augen zu verlieren.
Die Konzeption ist in der aktuellen Fassung Zwischenstand eines Projektes, das in kurzer Zeit sich völlig neu entwickelt hat. Sie wird daher ständig fortentwickelt.

Arbeitsstand August 2016
Sabine Betz
Stefan Knab






 

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